Schwere, Elektricität und Magnetismus:360

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Neunter Abschnitt. §. 108.


<section begin=t1 />Handelt es sich dagegen um einen Punkt im Innern der Erde, so berechnen wir nach Gleichung (7) des vorigen Paragraphen


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Im einen wie im anderen Falle ist dies in die partielle Differentialgleichung (1) einzuführen. Die Differentiationen nach θ und φ treffen nur die Functionen Qn. Nachdem auch diese Differentiationen vorschriftsmässig bewirkt und die Resultate der Rechnung in (1) eingesetzt sind, hat man für sich gleich Null zu setzen, was mit jeder einzelnen Potenz von r multiplicirt ist. Dadurch erhält man für einen äusseren wie für einen inneren Punkt in gleicher Weise die partielle Differentialgleichung


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Eine Function Qn, welche dieser partiellen Differentialgleichung Genüge leistet, wird eine Kugelfunction nten Ranges genannt.

Vorlage:Idt2Um zu einer Entwicklung dieser Function zu gelungen, erinnern wir uns daran, dass Qn eine ganze Function nten Grades von cosθ, sinθcosφ, sinθsinφ ist, dass also in dem zu bildenden Ausdrucke nur Potenzen mit ganzen, positiven Exponenten auftreten können und überhaupt kein Exponent grösser als n. Nun lassen sich aber die Potenzen von cosφ und von sinφ durch die Cosinus und Sinus der Vielfachen von φ ausdrücken, und da keine höhere Potenz als die nte vorhanden ist, so wird auch höchstens das nfache von φ auftreten.

Vorlage:Idt2Wir setzen deshalb


Vorlage:MathForm1


und führen diesen Ausdruck in die partielle Differentialgleichung (2) ein. Dadurch ergibt sich eine Reihe, geordnet nach Cosinus und Sinus der Vielfachen von φ, bis zum nfachen, und der Werth<section end=t1 />