Schwere, Elektricität und Magnetismus:185

Aus testwiki
Version vom 8. September 2007, 13:07 Uhr von imported>ThomasKloiber (sections)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Das nicht freie System.


<section begin=t1 />so handelt es sich nur noch um die Integration von  3 n simultanen Differentialgleichungen, in welchen die Coefficienten sämmtlich bekannt sind.

Vorlage:Idt2Um die Werthe der von Null verschiedenen Grössen  λ zu ermitteln , hat man in den Gleichungen von der Form  u=0 zweimal hinter einander nach  t zu differentiiren. Aus den so gewonnenen neuen Gleichungen, deren Zahl wieder gleich der Zahl der unbekannten  λ ist, werden mit Hülfe der Gleichungen (1) die nach  t genommenen zweiten Differentialquotienten der Coordinaten eliminirt. Dadurch hat man die Gleichungen erlangt, aus welchen die Grössen  λ sich berechnen lassen. Vorlage:Idt2Diese Methode rührt von Lagrange her. <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 42.
Fortsetzung: Andere Methode.


Vorlage:Idt2Die Berücksichtigung der Bedingungen des Systems lässt sich auch noch in anderer Weise bewerkstelligen. Es seien diese Bedingungen in  3nk Gleichungen ausgesprochen:


Vorlage:MathForm1


Die Grössen  u1,u2,u3nk sind gegebene Functionen der  3n Coordinaten. Mit Hülfe der Gleichungen (1) kann man  3nk von den Coordinaten als Functionen der übrigen ausdrücken, und es werden dann, wenn man diese Abhängigkeit beachtet, die Gleichungen (1) identisch erfüllt. Man kann aber auch, — und das ist noch allgemeiner —  k neue Variable  q1,q2,qk einführen und jede der  3n Coordinaten  x1,y1,z1xn,yn,zn als Function dieser neuen Variabeln so ausdrücken, dass die Gleichungen (1) identisch erfüllt sind. Geht man dann darauf aus, die Grössen  q1,q2,qk nach dem Princip des Lagrange als Functionen von  t zu bestimmen, so ist dieses Problem von Nebenbedingungen frei.

Vorlage:Idt2Um den eben ausgesprochenen Grundgedanken zu verwirklichen, hat man zunächst in die Functionen T und P die neuen Variabeln  q1,q2,qk einzuführen. Es ist


Vorlage:MathForm1


<section end=t2 />