Schwere, Elektricität und Magnetismus:141

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Potentialfunction einer nicht homogenen Kugel.

<section begin=t1 />


Vorlage:MathForm1


unter der Voraussetzung, dass σ=0, d. h. dass y2β2+z2γ2<1 ist.

Vorlage:Idt2Damit ist bewiesen, dass X auch der Bedingung (2) Genüge leistet.

Vorlage:Idt2Endlich muss X=0 sein, wenn der Punkt (x,y,z) in unendliche Entfernung rückt. Dass dies wirklich eintrifft, ist schon in §. 26 bewiesen.

Vorlage:Idt2Die Function X genügt also in der That den Bedingungen (1), (2), (3). <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 29.
Beispiel: Potentialfunction einer nicht homogenen Kugel.


Vorlage:Idt2Wir wollen die Potentialfunction V einer kugelförmigen Masse bestimmen, wenn die Dichtigkeit ρ nicht constant ist und der Werth von V in der Oberfläche als gegeben vorausgesetzt wird. Der Radius der anziehenden Kugel sei =a. In ihren Mittelpunkt legen wir den Anfangspunkt des rechtwinkligen Coordinatensystems.

Vorlage:Idt2Zunächst kömmt es darauf an, von den rechtwinkligen Coordinaten x,y,z zu Kugel-Coordinaten r,θ,φ als unabhängigen Variabeln überzugehen.

Vorlage:Idt2Wir legen den Mittelpunkt der Kugel-Coordinaten in den Anfangspunkt des rechtwinkligen Systems. Auf der Kugel vom Radius 1, welche diesen Punkt zum Centrum hat, wählen wir den Pol an der Stelle, welche von der Axe der positiven z getroffen wird. Als Anfangsmeridian soll der vom Pol zum Gegenpol verlaufende grösste Halbkreis genommen werden, den die Axe der positiven x durchschneidet. Der Punkt, dessen rechtwinklige Coordinaten x,y,z sind, hat den Radiusvector r. Dieser schneidet die Kugel vom Radius 1 in einem Punkte, dessen Poldistanz mit θ und dessen geographische Länge mit φ bezeichnet werden möge. Der Zusammenhang von r,θ,φ mit x,y,z wird durch die Gleichungen ausgesprochen:


Vorlage:MathForm1


<section end=t2 />